Secrid Miniwallet, Slimwallet und Twinwallet Design-Geldbeutel

Die bevorzugten Zahlungsmittel wandeln sich. Das berücksichtigt Secrid mit dem Miniwallet. Der Design-Geldbeutel aus Holland räumt nicht mehr den Banknoten und Münzen die Hauptrolle ein. Im Mittelpunkt steht ein Kartenetui, das den Inhalt vor Zugriffen schützt.

Das Portemonnaie von heute: schlank, aber wertvoll

In der Antike kam ein Accessoire für die Münzaufbewahrung in Mode, das man sich locker um die Taille band. Auf den Tragestil verweist der Name vom Geldbeutel. An seiner Designgeschichte ließen sich die Fortschritte bei den Zahlungsarten stets ablesen. In den 1990ern verstärkte sich aber der Widerspruch zwischen dem funktionalen Konzept und üblichen Inhalt.

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Das bemerkte das Team der Werbeagentur Spirid. Die elektronischen Zahlungssysteme traten ihren Siegeszug an. Öffnete man die Geldbörse, spielte das Bargeld zunehmend eine Nebenrolle. Parallel dazu wuchs die Bedeutung von Karten. Im Jahr 1997 stellte die Agentur deshalb den minimalistischen Secrid Geldbeutel Bodycard vor. Er war der Vorläufer vom Miniwallet.

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Wegen der Finanzkrise 2008 blieben die Werbeaufträge aus. Davon ließen sich die neuralgischen Köpfe der Agentur nicht entmutigen. Stattdessen begriffen sie die Durststrecke als Chance, einen Traum zu verwirklichen: Das Nebenprojekt wurde zum Hauptgeschäftsfeld und der Secrid-Geldbeutel zur Marke umgemünzt. Sie möchte Menschen zur veränderten Wahrnehmung ihres Tascheninhalts bewegen. Er fällt aufgrund der Digitalisierung zunehmend überschaubarer aus. Gleichzeitig steigert sich aber sein Wert enorm.

Durchdachtes Sicherheitskonzept und patentierte Handhabung

Ausweise, Scheckhefte oder Geldscheine: Das benötigte Portfolio zeichnete sich einst durch großzügige Maße aus, an denen sich die Brieftasche orientierte. Einige Dinge wurden überflüssig. Das Verbliebene passte sich sukzessive dem Format von Kreditkarten an.

Die erste Geldbörse von Secrid würdigte die Veränderungen mit einem kompakteren Design. Für den flinken Einkauf wird der Geldbeutel lässig in die Hosentasche gesteckt. Das strapaziert den Inhalt, wenn man sich bewegt oder hinsetzt. Denn die Kreditkarte ist im Gegensatz zum klassischen Bargeld empfindlich. Verbiegt sie sich, schwindet ihre Lesbarkeit. Bricht sie durch, ist die Gültigkeit passé. Das zieht die aufwendige Neubeschaffung nach sich, die oft mit längeren Wartezeiten verbunden ist.

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Diese Pannen vermeidet der Cardprotector, den die niederländische Marke 2009 vorstellte. Er legt sich wie ein Schutzmantel um die Zahlkarten. Als Etui wagt er ein Solo. Um ihn rankt sich außerdem jede Designvariante vom Secrid Miniwallet, Twinwallet und Slimwallet. Das Schlüsselelement aus Aluminium verhindert nicht nur das Verbiegen oder Zerbrechen. Es bremst Langfinger aus, die mit der Zeit gehen.

Zum modernen Kartendesign gehören ein Chip und eine Antenne für Mobilkommunikation. Das ebnet zum Beispiel dem kontaktlosen Zahlen den Weg. So vereinfacht sich die Nutzung im Alltag.

Die Ausstattung forciert aber zugleich die Risiken. Digitale Taschendiebe können auf Distanz bleiben und trotzdem die Karten aktivieren, lesen oder klonen. Befinden sie sich im Aluminiumgehäuse vom Miniwallet, ist die Gefahr weitestgehend gebannt. Es schmälert die Signalempfindlichkeit deutlich. Das gilt sogar, wenn man sie bei der Verwendung etwas herausschiebt. Dafür genügt durch den patentierten Mechanismus eine intuitive Bewegung.

Geniale Grundidee, vielseitig interpretiert

Der Cardprotector erleichtert nicht nur den Lebensalltag. Er beschert die Sicherheit, die mit Blick auf den Wert des Tascheninhalts angebracht ist. Schon ein Jahr nach seinem Debüt verbuchte der Protector die erste Auszeichnung beim RedDot-Design-Award. Puristen steht es frei, sich auf das Alu-Kartenetui zu beschränken. Kombiniert man es mit dem Moneyband, ist für die sichere Unterbringung von Bargeld ebenfalls gesorgt.

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Wer etwas mehr Spielraum benötigt, fühlt sich vom Secrid Miniwallet angesprochen. Neben dem geschützten Kartenfach für vier bis sechs Exemplare bietet es Stammplätze für Banknoten, Visitenkarten und Belege. Durch den Verzicht auf die Schließe präsentiert sich das Slimwallet noch schlanker als das Miniwallet. Das doppelte Kartenportfolio beherbergt das Twinwallet.

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Secrid bedenkt nicht nur verschiedene Nutzungstypen. In den facettenreichen Kollektionen findet sich für nahezu jeden Geschmack ein Lieblingsaccessoire. Klassisch präsentiert sich die Original-Serie aus glattem Rindsleder. Modern akzentuieren kontrastive Nähte die Designlinie Matte. Eine Prise Glamour gönnt Secrid dem Miniwallet bei der Metallic-Version, die aus Kalbsleber gefertigt wird. Charaktervoll rundet eine Stone-Washed-Optik die Vintage-Linie ab. Wer strukturierte Oberflächen mag, liebäugelt mit den Produktserien CrisplePerforated und Diamond.

Geteiltes Glück, 200-fache Freude

Leder punktet mit seiner hochwertigen Ästhetik und Strapazierfähigkeit. Es ist seit der Antike das bevorzugte Material für Geldbeutel. Das Unternehmen mit Sitz in Den Haag hält bewusst daran fest. Davon profitiert nicht nur das innovative Alltagsaccessoire, sondern auch die heimische Wirtschaft.

Die geniale Designidee eröffnete die Möglichkeit, die niederländische Lederindustrie zu beflügeln. Sie kam vorher fast komplett zum Erliegen. Der Erfolg des Miniwallet zahlt sich nicht nur für den wiederbelebten Industriezweig aus. Insgesamt sind rund fünfzig Zulieferer involviert. Das Nähatelier in Vlaardingen ist hierfür ein gelungenes Exempel. Im eigenen Land konnte die Marke inzwischen über 200 Arbeitsplätze schaffen. Das Bekenntnis zur Inlandsproduktion hat willkommene Nebeneffekte: Die Accessoires entstehen unter umweltfreundlichen und fairen Bedingungen. Das bevorzugte Rindsleder hat viele Pluspunkte.

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Der tierische Ursprung widerspricht aber manchen Lebensauffassungen. Mit der Designkollektion Yard geht der Hersteller darauf ein. Sie wird aus einem Mikrofaser-Gewebe gefertigt. Funktional überzeugt es mit seiner Robustheit. Es erfreut bei den peppigen Varianten außerdem mit leuchtenden Farben.