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Die MoMA Kollektion im Blickpunkt

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Akribisch wählt das Museum of Modern Art seine Ausstellungsobjekte aus. Das Gleiche gilt für die MoMA Kollektion, die Designliebhaber erwerben können. Jedes Accessoire gleicht deshalb einem Glücksgriff für stilvolles Einrichten.

Die Sahnestücke des modernen Designs

Kunstinteressierte bemerkten in den 1920er Jahren, dass es keinen dauerhaften Ausstellungsort für zeitgenössische Werke gab. Man beschloss, das Manko zügig zu beheben. Schon wenige Jahre später eröffnete man am 7. November 1929 das Museum of Modern Art in New York. Der Kunsthistoriker Alfred Barr übernahm bei der Gründung als Direktor die Leitung.

Das MoMA kam nicht nur damals fabelhaft beim Publikum an. Mehrere Millionen Kunstfans besuchen jährlich das Museum in Manhattan. Es gehört zu den weltweit einflussreichsten Sammlungen für moderne Kunst. Präsentiert werden von jeher nicht nur klassische Ausstellungsobjekte wie Gemälde. Besucher entdecken dort Architektur ebenso wie Filme und Designobjekte, die man für den alltäglichen Gebrauch entwarf.

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Die Kunstsammlung zählt inzwischen über 150.000 Exponate. Aufgenommen werden in die MoMA Kollektion trotzdem nur Meisterwerke mit wegweisendem Charakter. Jeder ambitionierte Jungdesigner träumt davon, ein präsentationswürdiges Objekt zu entwerfen. Denn es gibt kaum eine größere Hommage an die persönliche Leistung eines Designers oder Kunsthandwerkers.

Handverlesene Designstücke für die Wohnung

Es ist nicht nur inspirierend, durch die New Yorker Kunstsammlung zu flanieren. Der Streifzug kurbelt die individuellen Ansprüche an. Gleiches gilt für die Lektüre der Ausstellungskataloge oder die Begegnung mit Designideen, die es ins Museum geschafft haben. Das führt oftmals zum Wunsch, die Punktlandungen der Designgeschichte zu besitzen.

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Daran knüpft die MoMA Kollektion an. Sie ermöglicht es, das Zuhause mit einem außergewöhnlichen Blickfang aufzuwerten. Im Sortiment finden sich nur autorisierte Produkte, die selbst zu den Ausstellungsobjekten gehören oder damit direkt verlinkt sind. Die Künstler werden gegebenenfalls einbezogen und segnen beispielsweise die Produktionsweise ab. Das beschert Designliebhabern einen Fundus der Extraklasse für die stilbewusste Wohnungseinrichtung.

Innovative Ästhetik und Materialwahl

Erwartungsgemäß genügt es dem Museum nicht, dass ein Design dem Auge schmeichelt. Das Interesse des Kunstmuseums wecken nur Entwürfe, die sich deutlich vom Gewohnten abheben. Das kann sich beispielsweise auf die aparte Formgebung oder den unkonventionellen Einsatz von Materialien beziehen.

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Design-Highlights haben das Potenzial, den Nutzer ebenso zu inspirieren wie Künstler. Dann bringt die Begegnung mit dem Innovativen wiederum etwas Neues hervor. Die unentwegte Weiterentwicklung von Kunststilen ist die Quintessenz.

Carlo Contin Satellitenschale

Carlo Contin wurde 1967 in Limbiate bei Mailand geboren. Er brachte sein kreatives Talent zunächst in die Möbelmanufaktur seiner Familie ein. Sein eigenes Designstudio eröffnete er 1998. Schon 1999 debütierte der Italiener erfolgreich bei der weltweit renommierten Mailänder Möbelmesse Salone Satellite. Darauf verweist seine Satellitenschale aus der MoMA Kollektion, die er im selben Jahr entwarf. Bei ihr ist der Materialeinsatz ebenso bemerkenswert wie die Formensprache.

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Dem Nachwuchstalent gelang es, durch die geschickte Anordnung gleichförmiger Holzstäbe eine attraktive Schale zu kreieren. Gedanklich lässt sie sich aufgrund der Fertigungsart endlos erweitern. Man hat dadurch das Gefühl, dass die Obstschale über sich hinauswachsen könnte. Gleichzeitig liegt angesichts der filigranen Speichen die Befürchtung nahe, das Gefäß könnte zusammenfallen. Der Betrachter wird deshalb in vieler Hinsicht überrascht, wenn er das Design studiert.

Designideen mit beachtenswerter Funktionalität

Geht es um Alltagsobjekte, beschert die ästhetische Glanzleistung allein kein Glück. Das Leben bereichern nur Gegenstände, die praktisch sind.

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Lösen sie bekannte Probleme überraschend simpel, passen sie zur Kollektion des New Yorker Designmuseums.

Natalie Sun Color Cube Clock

Für die Color Cube Clock der MoMA Kollektion zeichnet Natalie Sun sich verantwortlich. Auffallend minimalistisch präsentiert sich der Wecker aus Holz und Kunststoff. Er zeigt das Datum, die Zeit und die Temperatur an, sobald man mit dem Finger auf ihn tippt.

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Ansonsten entzieht sich die Anzeige des LED-Displays der Aufmerksamkeit. Wer sich von einer blinkenden Tischuhr beim Einschlafen gestört fühlt, ist von der genialen Erfindung begeistert.

Geistreiches Objektdesign für die Wohnwelt

Die Ästhetik schmeichelt den Sinnen. Das funktionelle Design bereichert den Alltag. Wenn das Objekt zudem den Geist anregt, ist der Entwurf genial.

Gideon Dagan Ewiger Kalender

Gideon Dagan stammt aus Israel, wohnt aber inzwischen in Los Angeles. Er gehört nicht nur zu den Industriedesignern, die man mehrfach mit Auszeichnungen bedachte. Als Erfinder meldete er bereits einige Patente an. Das spiegelt sich in seiner Arbeit wider. Sein Produktdesign überzeugt nicht nur mit zeitgemäßem Purismus und hochfunktioneller Gestaltung. Distinktiv ist die experimentelle Herangehensweise. Er entwarf 1998 den MoMA Ewigen Kalender.

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Zum zehnten Geburtstag des Klassikers wurde eine kompakte Kollektion aufgelegt. Es genügt das Aufsetzen der magnetischen Kugeln, damit der ewige Kalender funktioniert. Modern interpretierte Dagan eine überlieferte Art, den Lauf der Zeit im Blick zu behalten. So vereinen sich Vergangenheit, der gegenwärtige Tag und zukunftsweisendes Design in einem Accessoire. Diese Symbiose hat einen stimulierenden Charakter, der zum Philosophieren einlädt. Ein Gewinn für jedes Ambiente.