Startseite | Drinnen | Kartell Masters Stühle

Kartell Masters Stühle

« Drei Sitzklassiker vereint »

Von drei Ikonen ließen sich Philippe Starck und Eugeni Quitllet inspirieren. Die Kartell Masters Stühle sind deshalb so inspirierend wie der Streifzug durch ein Designmuseum. Gleichzeitig bleibt die Kollektion der Markenphilosophie treu. Denn es handelt sich um praktische Kunststoffmöbel mit exklusiver Aura.

Designobjekt mit Überraschungseffekt

Sie nähern sich von vorne, hinten und der Seite. Jedes Mal überrascht Sie der Kartell Masters Sedia mit einer anderen Facette. Die Rückfront ähnelt einer Skizze, die bemerkenswert fein gezeichnet und abstrakt ist. Ohne die Einrichtungswelt als Bezugspunkt ließe sich der Zusammenhang zwischen dem grafischen Eindruck und einem Stuhl nur erahnen. Das weckt die Neugier.

kartell-masters-sedia-stuhl-schwarz

Beim seitlichen Betrachtungswinkel erscheint das Designobjekt komplex verwoben. Wenn Sie den Blick ruhen lassen, erkennen Sie die fließenden Übergänge von der Lehne über die Sitzfläche zu den Stuhlbeinen. Der Sedia Masters verblüfft dadurch mit einer Exzentrik, die zugleich harmonisch anmutet. Aus der frontalen Perspektive verdeutlicht sich nicht nur die skulpturale Dynamik der Sitzmöbel.

Wenn Sie die drei Linien der Rückenlehne einzeln studieren, gelangen Sie zum Aha-Effekt. Plötzlich kommt Ihnen die unkonventionelle Ästhetik sehr vertraut vor. Dieses Déjà-vu-Erlebnis ist vorprogrammiert. Tatsächlich zitiert der Masters andere Stühle, die private und öffentliche Räume seit Jahrzehnten prägen. So vereinen sich fulminant Innovation und Nostalgie in einem Designmöbel, dass langfristig fasziniert.

Skizzenhafter Streifzug durch die Designgeschichte

Masters wurde keineswegs zufällig als Produktname gewählt. Im Mittelpunkt steht eine Hommage an unvergessene Meister des Möbeldesigns. Arne Jacobsen trug zum internationalen Renommee der dänischen Designszene maßgeblich bei. Der berühmte Funktionalist entwarf 1951 den Stapelstuhl Ameise.

kartell-masters-sedia-stuhl-senffarbe

Auf seine Vorliebe für Botanik verwies die Formgebung. Sein Innovationsgeist spiegelte sich in der Verwendung verleimter Furnierplatten wider. Sie prägten auch die nachfolgende Serie 7. Von ihr wurden fünf Millionen Exemplare verkauft. Das begründet den Bekanntheitsgrad der organischen Form, die sich beim Übergang von der Stuhllehne zur Sitzfläche stark verjüngt. Ebenso charakteristisch waren die filigranen Metallbeine des Designklassikers.

Geformtes Sperrholz und wegweisende Produktionstechniken spielten beim Organic Chair ebenfalls eine Rolle. Er gehörte zu den preisgekrönten Highlights beim Wettbewerb des New Yorker MoMa im Jahr 1940.

Unabhängig voneinander entwickelten die beiden verantwortlichen Designer den Ansatz weiter: Charles Eames fokussierte sich auf moderne Möbelkollektionen, die schick und erschwinglich waren. In vielen öffentliche Gebäuden zog sein Eiffel Chair ein. Dieses Erfolgsmodell skizziert der Sedia von Kartell. Sein Wettbewerbspartner Eero Saarinen lenkte in den 1950ern mit einer tulpenförmigen Möbelserie das Interesse auf sich. Sein Sessel Tulp hob sich durch die schalenförmige Fertigungsweise vom Standard ab. Neuartig war außerdem die Begrenzung auf einen zentrierten Fuß. Die Kartell Masters Stühle greifen die prägnante Formsprache des Schalensessels auf.

Eindrucksvolle Inszenierung von Materialinnovationen

Alle drei Stuhlklassiker begeistern nicht nur seit Jahrzehnten mit ihrer ausdrucksvollen Ästhetik. Ihre Schöpfer ließen sich auf ungewöhnliche Materialien ein. Jacobsen verhalf mit seiner Möbelkollektion einem mehrschichtigen Holzwerkstoff zum Durchbruch. Später experimentierte er mit glasfaserverstärktem Kunststoff. Gleiches gilt für Eames. Sein stilistisches Vorbild für die Masters-Serie wird als Pionier der industriell gefertigten Plastikmöbel eingestuft. Ähnlich visionär war die Designlinie von Saarinen wegen ihrer Kunststoffsitzschale. Die materiellen Besonderheiten eröffnen einen direkten Link zwischen der Hommage und der Philosophie von Kartell.

kartell-masters-sedia-stuhl-grau

Seit Jahrzehnten beweist die 1949 gegründete Marke, wie luxuriös Kunststoffobjekte wirken können. Stets treibt das italienische Unternehmen die Materialentwicklung voran, um den kreativen Spielraum für Designmöbel zu erweitern.

kartell-masters-sedia-stuhl-weiss

Gefertigt sind die Kartell Masters Stühle aus durchgefärbtem Polyethylen. Die hochmodernen Materialeigenschaften und Herstellungsverfahren sind für den Designansatz elementar. Sie sorgen dafür, dass die Stühle trotz ihrer filigranen Ausführung robust und langlebig sind.

Extravagante Ausstattung für drinnen und draußen

Die unvergleichlichen Silhouetten der Ikonen verleihen der Designkollektion Masters Sedia einen vielsagenden Charakter. Ihre hybride Bogenform wirkt zugleich originell. So bleibt es nicht bei Stilzitaten. Durch die kunstvolle Fusion ergibt sich etwas Neues, das für sich spricht. Gewiss trägt dieser brillante Mix aus Nostalgie und Moderne zum Erfolg bei. Die Stühle wurden 2010 vom Museum für Architektur und Design in Chicago ausgezeichnet. Beim Red Dot Design Award 2013 erhielt die Produktlinie ebenfalls einen Preis. Die Lorbeeren beziehen sich aber nicht nur auf die tiefsinnige Stilfusion.

Die Stuhlserie überzeugt mit ihrer Leichtigkeit. Problemlos lassen sich mehrere Exemplare stapeln und platzsparend lagern.

Der ausdrucksvolle Hybrid macht in der Wohnung und im Garten eine gute Figur. Gegen den Einsatz im Freien spricht dank der strapazierfähigen Fertigungsart nichts. Das ebnet taktisch klugen Einrichtungskonzepten den Weg: Bleiben Sie der Designlinie bei der Möblierung des Innenraums und Außenbereichs treu. Dann sind für große Anlässe stets genügend Sitzgelegenheiten verfügbar, die perfekt zueinander passen. Hinter dem Kartell Masters Sedia verbirgt sich ein kreatives Doppel. Philippe Starck wurde in Paris geboren und zählt zu den namhaften Produktdesignern. In der Szene wird er für Entwürfe geschätzt, die spektakulär und funktional zugleich sind.

kartell-louis-ghost-stuhl

Das Sortiment von Kartell bereicherte er mit dem Stuhl Louis Ghost, der Barockstil eigenwillig interpretiert. Eugeni Quitllet erblickte auf Ibiza das Licht der Welt und studierte in Barcelona. Bei seiner Arbeit versucht er, Emotionen zu materialisieren. Das beschert Objekte mit moderner Eleganz und hoher Wirkkraft.

kartell-i-shine-u-shine-vase

Die Wohnaccessoires I Shine und U Shine sind hierfür gelungene Beispiele. Sie wirken wie noble Kristallkunst, obwohl sie aus bruchsicherem Acrylglas hergestellt werden.