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Kartell Ghost

« Der barocke Geist italienischen Designs »

Feudaler Kunststil vereint sich mit italienischer Eleganz und dem Innovationsgeist der Designs von Kartell. Das kühne Spiel mit den Gegensätzen ist das Geheimnis der Kollektion Kartell Ghost. Sobald die Möbel einziehen, entfaltet sich ein distinktives Flair. Das gilt für jede Räumlichkeit und unabhängig von Einrichtungsstil.

Mutige Interpretation des majestätischen Möbeldesigns

Maßgeblich trug die Marquise de Pompadour dazu bei, dass sich zwischen 1730 und 1760 in Frankreich eine neue Stilrichtung durchsetzte. Als Mätresse von König Ludwig XV. erlangte sie einen hohen Bekanntheitsgrad und war einflussreich. Das nutzte sie für die Förderung von Künstlern und Handwerkern, deren Stil ihr gefiel.

Passend zum historischen Bezug bezeichnet man die Rokoko-Spielart Louis-quinze, die sich daraus entwickelte. Der vorhergehende Barockstil ließ sich am Design noch ablesen. Allerdings fielen die Entwürfe schwungvoller und verspielter aus. Die Möbel erhielten dadurch eine aufgelockerte Art, die damals modern anmutete. Auf ein Höchstmaß an Bequemlichkeit legte man in der Ära großen Wert.

Das spiegelte sich beispielsweise in der üppigen Polsterung von Sitzmöbeln wider. Taucht der Louis Ghost Stuhl der Kollektion Kartell Ghost im Szenario auf, sind Assoziationen mit der opulenten Kunstströmung vorprogrammiert. Philippe Starck genügen dafür wenige Stilmittel. Er skizziert den typischen Gesamteindruck von Armlehnsesseln aus der Epoche, deren Rückenlehne wie ein Medaillon geformt war.

Mit Blick auf den Link zum französischen Königshaus ist die Materialwahl gewagt: Der Stardesigner bleibt durchweg dem Polycarbonat treu. So verleiht der Kartell Ghost Lebensräumen eine Prise Noblesse, die nicht deplatziert wirkt.

Kunststoffstühle mit bemerkenswerter Grazie

Giulio Castelli gründete 1949 Kartell. Seither wird die Marke für italienisches Design geschätzt, dass sich vom Standard abhebt. Zu verdanken ist das Renommee der unkonventionellen Philosophie. Das Unternehmen setzt sich zum Ziel, die edlen Facetten von Kunststoff zu offenbaren. Es treibt selbst die Weiterentwicklung des Materials voran. Das kurbelt die Qualität an und beflügelt die Kreativität der kooperierenden Designer.

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Beim Louis Ghost ist es wahrhaft gelungen, dem pragmatischen Werkstoff seine mondänen Facetten zu entlocken. Die gesamte Familie Grimaldi versammelten sich 2005 auf einer Bühne. Im Rampenlicht stand bei der Krönung nicht nur Albert von Monaco. Die Ghost Stühle boten sich bei der Zeremonie als Sitzgelegenheit für die Adelsfamilie und den neuen Herrscher des Fürstentums an.

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Der Erfolg bewegte dazu, die Kartell Ghost Kollektion zu erweitern. Der Stuhl Victoria gesellte sich 2005 hinzu. Er bleibt dem historisierenden Designansatz mit der abgerundeten Rückenpartie treu. Einen spannenden Kontrast bildet dazu die geometrisch klar geformte Sitzfläche.

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Die Formgebung klassischer Vorbilder aus dem 19. Jahrhundert prägt Charles. Das verraten die leicht geschwungenen und gerundeten Beine der Hocker. Sie wirken exquisit, obwohl es sich um Kunststoffmöbel handelt. So werden sie zum Überraschungsmoment der Einrichtung.

Kartell Ghost Designmöbel mit verblüffender Ausstrahlung und Robustheit

Kartell begrenzt sich bei der Materialforschung nicht darauf, die ästhetische Wertigkeit zu optimieren. Die Entwicklungsabteilung feilt ambitioniert an den funktionellen Eigenschaften und wegweisenden Herstellungsprozessen. Der Kartell Ghost Armlehnstuhl wirkt filigran. Das gilt insbesondere für die glasklare Version.

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Bei der ersten Begegnung befürchtet man, dass er zerbrechlich ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die Stühle sind enorm stabil, bruchfest und wetterbeständig. Sie bereichern langfristig das Mobiliar im Wohnraum oder Außenbereich. Eingesetzt wird bei der Herstellung ein komplexes Spritzgussverfahren. Es erlaubt, die Designmöbel nahtlos aus einem Kunststoffblock zu fertigen.

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Die Marke wuchs dabei im Jahr 2010 über sich selbst hinaus. Sie präsentierte mit der Ghost Buster Kommode das bislang größte Möbelstück, das man auf diese Weise herstellte. Philippe Starck übertrug das Design der Ghost-Stühle gemeinsam mit Eugeni Quitllet auf die Kommode und einen Nachttisch. Die nostalgische Formgebung tritt in einen aparten Dialog mit dem transparenten Polycarbonat. Gekonnt experimentierte das Designerduo mit Linienführungen. So beschert das Zusammenspiel von kurvigen und eckigen Details raffinierte Reflexionen an den Oberflächen.

Wundervolles Design geschaffen für individuelle Einrichtungsideen

Massives Holz charakterisiert den Tisch. Es ebnet der Behaglichkeit im Essbereich den Weg. Effektvoll kontrastieren die transparenten Louis Ghost Stühle mit ihrer optischen Leichtigkeit die materielle Präsenz des Holztischs. Sie gönnen dem gemütlichen Treffpunkt außerdem einen Hauch von Glamour. Er ist willkommen, wenn Sie ein elegantes Dinner arrangieren.

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Schick runden die Nachttische das Schlafzimmer ab, ohne die Atmosphäre zu beschweren. Die Möbelflächen mit Rauchglas-Optik gönnen der Raumgestaltung zugleich einen warmen Aspekt. Fast unbemerkt fügen sich die Kommode und der Kunststoffhocker in das Badezimmer ein. Der großzügige Stauraum und die Sitzgelegenheit steigern den Komfort aber spürbar.

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Die skizzierten Beispiele verdeutlichen: Nahezu jeder Gestaltungsidee kommt die Kartell Ghost mit seinen kunstvollen Designs entgegen. Diese Vielseitigkeit beschert ihr viele Fans. Stimmig wirkt es, wenn Sie mit anderen Einrichtungsobjekten am ungewöhnlichen Design der Möbel anknüpfen. Problemlos lässt sich dieser Gedanke umsetzen, weil das Designunternehmen seinem unverwechselbaren Stil treu bleibt.

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Bei einem Event im Jahr 2003 sorgte Ferruccio Laviani für die kunstvolle Präsentation der Kollektion. Seine ausgefallenen Leuchtenkreationen für Kartell passen fabelhaft zu den Stühlen und Schränken von Kartell Ghost. Zum Barockstil bekennt sich die dekorative Tischleuchte Bourgie. Theatralisch inszeniert die Lampenkollektion Kabuki das Licht durch ihre raffinierte Oberflächengestaltung. Für die harmonische Badgestaltung empfehlen sich die Accessoires der Linie Kartell by Laufen.