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Im Herbst beginnt die Teezeit

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Tee verblüfft mit seinem unvergleichlichen Facettenreichtum, ist ein bedeutender Teil vieler Kulturen und sowohl für den Körper als auch für den Geist eine Wohltat. Wer bislang nur bei einer Erkältung Teebeutel in Heißwasser badet, sollte den nasskalten Herbst nutzen und in die Genusswelt von Darjeeling, Maca und Rooibos eintauchen. Damit Sie fachkundig den Tee zubereiten und seine Aromen bestmöglich herauskitzeln, sind die richtigen Hilfsmittel, wie beispielsweise die Kannen und Accessoires von Eva Solo oder Stelton, empfehlenswert.

Teekultur – Zeremonie fürs Wohlbefinden

Eine Steuer, die weit vor Christi Geburt von der Qin-Dynastie erhoben wurde, deutet an, wie lange Chinesen Tee zubereiten. Das Reich der Mitte ist die Quelle des traditionsreichen Heißgetränks und dieses mit buddhistischen Klöstern ebenso eng verwandt wie mit Meditationen. Sukzessive eroberte das Genussmittel verschiedenste Regionen der Welt und landete dank der Niederländischen Ostindien-Kompanie in den friesischen Teedosen.

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Die Norddeutschen waren im 17. Jahrhundert so begeistert von dem Trend-Getränk, dass sie sich vom einst bevorzugten Bier bei der Gästebewirtung distanzierten. Die Ostfriesen sind noch heute Weltmeister, was den Pro-Kopf-Verbrauch angeht. Alle Kulturen von Japan über Indien und Russland bis zur britischen Insel unterscheiden sich darin, welche Sorten sie favorisieren und wie sie Tee zubereiten. Dennoch ergibt sich eine Gemeinsamkeit: Alle Hochburgen der Welt haben über Jahrhunderte eine Zeremonie entwickelt, um den Alltag zu entschleunigen und die Aromen in jeder Hinsicht zu genießen.

Phantasiereicher Genuss ohne Grenzen

Dass es um mehr als einen Durstlöscher geht, hat den historischen Siegeszug des Tees begünstigt und erklärt die aufflammende Begeisterung für das Heißgetränk in der oft hektischen Gegenwart. Faszinierend ist die aromatische Vielfalt, die sich in rund 2.000 erhältlichen Sorten in Deutschland widerspiegelt. Dabei spielt nicht nur eine Rolle, ob Teedosen mit einer fermentierten schwarzen, naturbelassenen grünen oder milden weißen Variante bestückt werden. Ähnlich wie beim Wein wirken sich landschaftliche Charakteristiken, klimatische Bedingungen, die Art des Anbaus und die Verarbeitungsweise auf den Geschmack aus. Ergänzt wird der Facettenreichtum beispielsweise durch Aufgussgetränke wie Kräutertees, Früchtetees, Blütentees und Rooibostees.

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Obendrein ergeben sich unbegrenzten Möglichkeiten, um Mischungen zu komponieren und mit Gewürzen wie Zimt, Essenzen wie Rosenwasser oder Zutaten wie Milch, Zitrone und Rum zu veredeln.

Stimmungsaufheller, Geschmackserlebnis und Heilmittel

Wenn die Neugier einmal entfacht ist, werden passend zur aktuellen Stimmung stets andere Teespezialitäten in der Isolierkanne landen. Schließlich wärmt das Heißgetränk nicht nur von innen und verwöhnt die Sinne mit seinen Aromen. Hinzu kommt, dass die Wirkung unter anderem aufmunternd, harmonisierend, vitalisierend oder entgiftend sein kann. Mit einer einzigen Tee-Pause können demnach zahlreiche Bedürfnisse abgedeckt werden. Diese Kombination aus Ruhe und Effizienz ist ausgesprochen modern. Damit sich die Kraft der mühevoll geernteten Blätter aus Assam, Sri Lanka oder anderen Regionen entfalten kann, sollten Sie einige Basics berücksichtigen und mit Liebe Ihren Tee zubereiten.

stelton-scoop-teedose-messloeffel-im-deckelEinsteiger-Tipp 1: trocken, lichtdicht und aromatisch versiegelt lagern

Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert galten die Waren der niederländischen Flotte oftmals als minderwertig, weil das Naturprodukt aus Asien auf hoher See feucht und muffig wurde. Wahrhaftige Genießer wie die russischen Zaren leisteten sich Karawanentee, der in trockener Atmosphäre über den Landweg transportiert wurde. Von diesen historischen Qualitätsstandards können Sie lernen und die Blätter in hochwertigen Teedosen aufbewahren. Hierfür ist der Behälter Stelton Scoop ideal, bei dem die Kombination aus Edelstahl und Gummibaumholz nicht nur der Ästhetik zugutekommt. Rostfreies, lebensmittelechtes und lichtundurchlässiges Metall hat sich seit Jahrzehnten für die Fertigung von Teedosen bewährt. Außerdem ist der Deckel so konzipiert, dass der Inhalt trocken bleibt und weder sein Aroma einbüßt noch andere Gerüche annimmt.

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Wenn Sie die Teeblätter derart professionell aufbewahren, wie es Stelton mit dem Zubehör ermöglicht, können Sie Tee ohne Qualitätsverluste drei Jahre lagern. Diese lange Haltbarkeit kommt dem Wunsch nach Abwechslung entgegen, da mehrere Teedosen mit exklusiven oder ausgefallenen Sorten im Vorratsschrank bereitstehen können.

Einsteiger-Tipp 2: Aroma und Wirkung beim Aufbrühen variieren

Neben der Wasserhärte sind die Temperatur und die Ziehzeit relevant, wenn Sie Tee zubereiten. Die botanische Pflanzenfamilie, deren Blätter für das Heißgetränk genutzt wird, ist bei weißem, grünem und schwarzem Tee identisch. Während das belebende Koffein beim Aufbrühen umgehend freigesetzt wird, gesellen sich verzögert die beruhigenden Gerbstoffe hinzu. So ergeben sich aufgrund der gewünschten Wirkung Unterschiede bezüglich der verwendeten Teemenge und der Zubereitungsdauer.

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Eine traditionelle Ostfriesen-Mischung wird heißer aufgegossen als Grüntee oder Jasmintee, um das jeweils bestmögliche Aroma zu erzielen. Weitere Abweichungen ergeben sich bei Heißgetränken mit Blüten, Kräutern oder Gewürzen. Einsteiger können sich im Fachgeschäft beraten lassen, wie sie die gekaufte Sorte ideal zubereiten. Außerdem können Sie das Aufbrühen individuell optimieren, wenn das Heißgetränk beim ersten Test für Ihren Geschmack zu mild, kräftig oder bitter ausfiel.

Einsteiger-Tipp 3: Isolierkannen für die fachgerechte und moderne Zubereitung

Grundsätzlich muss das Entfalten der aromatischen Wirkstoffe zum passenden Zeitpunkt unterbrochen werden, indem das Getränk von den Blättern getrennt wird. Früher wurden hierfür zwei verschiedene Kannen verwendet.

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Deutlich praktischer und zeitgemäßer ist die Stelton Emma Isolierkanne. Das skandinavische Design wurde auf die funktionalen Bedürfnisse beim Aufguss zugeschnitten. Beispielsweise neigt der Edelstahl im Inneren nicht dazu, Aromen anzunehmen. Wenn Sie mit der Isolierkanne verschiedene Sorten zubereiten möchten, ist diese Eigenschaft wichtig. Auch an ein integriertes Teesieb hat der renommierte Hersteller bei der Designlinie Emma gedacht, wodurch sich der einstige Gefäßwechsel erübrigt. Obendrein sorgt die Isolierkanne dafür, dass Sie den Tee einige Zeit nach dem Aufbrühen wohltemperiert trinken können. So lässt sich der Genuss wunderbar mit dem Alltag oder Beruf kombinieren.

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Eine formschöne Alternative zur Isolierkanne Stelton Emma ist der Teezubereiter von Eva Solo, der sich durch die bauchige Form und eine wärmende Neopren-Hülle hervorhebt.

Einsteiger-Tipp 4: Mehr Aroma dank erstklassiger Teesiebe

Beim Aufguss nehmen die Teeblätter weitgehend ihre natürliche Größe vor der Trocknung an. So werden die konservierten Inhaltsstoffe und Aromen reaktiviert. Wird das Genussmittel in einem handelsüblichen Teebeutel gegeben, ergibt sich beim Kontakt mit dem Wasser nicht genügend Raum für das Entfalten. Wenn Sie den Herbst für eine sinnliche Entdeckungsreise nutzen möchten, sollten Sie demnach immer losen Tee zubereiten.

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Hierfür bietet beispielsweise Eva Solo ein Accessoire an, das sich am klassischen Teebeutel orientiert. Allerdings hat die renommierte Marke darauf geachtet, dass der leicht zu befüllende Teebeutel aus Edelstahl genügend Platz bietet. Wer mit dem Teezubereiter von Eva Solo liebäugelt, trifft bereits auf ein integriertes und leicht entnehmbares Sieb.

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Noch eine Spur praktischer wurde die Stelton Emma konzipiert. Die Isolierkanne der preisgekrönten Kollektion ist mit einem Smart-Filter bestückt, der sich durch leichtes Drehen am Deckel schließen lässt. So können Sie die Kanne gleich nach dem Aufbrühen auf dem Frühstückstisch arrangieren, ohne zuvor den Teefilter zu entnehmen.

Einsteiger-Tipp 5: Achtsamkeit beim Teegenuss

Mit den modernen Designideen von Stelton und Eva Solo können Sie sowohl professionell als auch schnell den Tee zubereiten. So steht der entspannte Genuss im Rampenlicht, bei dem Sie sich an asiatischen Zeremonien, der ostfriesischen Tee-Tiet, britischen Tea-Time oder an ihren individuellen Vorlieben orientieren können.

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Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine angenehme Musik und zünden ein Teelicht an, bevor das Heißgetränk in die gläserne Stelton T Tasse oder den Teebecher Theo aus Steinzeug eingeschenkt wird. Nehmen Sie sich die Zeit, um den Duft mit der Nase zu erfassen, die Wärme an den Händen zu spüren und die aromatischen Geheimnisse mit den Geschmacksknospen zu ergründen.